Erster in Deutschland gebaute Satellit seit mehr als 25 Jahren erreicht die Umlaufbahn

Gebauter Satellit

Der spanische Satellit wurde von Deutschen entwickelt und mit einer russischen Rakete von Französisch-Guayana aus gestartet. Sie führte die erste Implementierung einer neuen Satellitenplattform durch, die Deutschland in den kommenden Jahren weiter ausbauen will.

Der erste in Deutschland seit über 25 Jahren entwickelte Telekommunikationssatellit erreichte am Freitagabend eine geostationäre Umlaufbahn von 36.000 Kilometern (21.500 Meilen) über der Erde.

Eine in Russland gebaute Sojus-2 ST-B-Rakete startete vom Guyana Space Center in Französisch-Guayana um 22:03 Uhr Ortszeit und trug den Satelliten Hispasat 36W-1 in die Umlaufbahn.

Der spanische Satellit wird Südamerika und Europa, einschließlich der Kanarischen Inseln, mit einem breiten Spektrum an Telekommunikationsdiensten versorgen, wie beispielsweise einer verbesserten Bandbreite für Multimedia.

mehr als 2016.

Der Satellit, der beim Start eine Masse von 3.220 Kilogramm (7.100 Pfund) hatte, wurde von der OHB System AG in Bremen gebaut.

Das Gerät mit einer Lebensdauer von 15 Jahren war die erste Anwendung der Satellitenplattform SmallGEO, die der multinationale Technologiekonzern im Rahmen eines Programms der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) entwickelt hat.

Die Telekommunikationsplattform bildet den Grundgerüst des Satelliten und kann ein breites Spektrum an kommerziellen Nutzlasten und Missionen aufnehmen, wie z.B. Fernsehübertragungen, Multimedia-Anwendungen, Internetzugang sowie mobile oder feste Dienste in einem breiten Spektrum von Frequenzbändern.

“Das neue, modulare und flexible Design von SmallGEO stärkt die Fähigkeit der europäischen Industrie, eine bedeutende Rolle in kommerziellen Satcoms zu spielen, indem es den Zugang zum Telekommunikationssatellitenmarkt der unteren Massenklasse erleichtert”, beschreibt die ESA die gelesene Plattform.

Laut ESA ist der 36W-1 “der erste Telekommunikationssatellit, der seit einem Vierteljahrhundert in Deutschland entworfen, gebaut und getestet wurde”.

getestet wurde

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, das die Luft- und Raumfahrtforschung betreibt und als Deutsche Raumfahrtagentur fungiert, sagte, es wolle im Raumfahrtmarkt für die deutsche Industrie wieder an Boden verlieren.

Es war der erste Start des Jahres für das französische Startdienstunternehmen Arianespace, das 2017 insgesamt 12 Raketen starten will – eine mehr als 2016.

Es war auch das erste Mal, dass eine Sojus-Rakete einen Telekommunikationssatelliten von mehr als 3 Tonnen in die geostationäre Übertragungsbahn schickte, berichtete die ESA auf ihrer Website.

Deutsche Rakete ist die erste, die den Weltraum erreicht, 3. Oktober 1942.

Eine V-2 A4-Rakete, die von Peenemünde, einer Insel vor der deutschen Ostseeküste, gestartet wurde, wurde am 3. Oktober 1942 mit 118 Meilen zum ersten bekannten künstlichen Objekt im All.

künstlichen Objekt

Die 2-Tonnen-Flüssigtreibstoffrakete wurde vom Raketenforscher Wernher von Braun entwickelt und erwies sich im Zweiten Weltkrieg als außerordentlich tödlich. Über 3.000 wurden ab September 1944 auf alliierten Zielen gestartet.
Es war die weltweit erste Langstrecken-Kampfballflugkörper. Die Geschichte berichtet, dass Adolf Hitler von der V-2 nicht besonders beeindruckt war, da er sie für eine teure, weitreichende Artilleriegranate hielt. Dennoch unterstützte er die Forschung, die letztendlich enorme Ressourcen der Nazis verschlang.

Mit Überschall-Aerodynamik, gyroskopischer Führung und Rudern bei der Strahlführung war es schwierig, das V-2 abzufangen, da es sechs Meilen vertikal ansteigen und dann auf einem Bogenkurs weiterfahren würde, wobei es seinen eigenen Kraftstoff entsprechend der gewünschten Reichweite abschneidet, bevor es umkippt und mit einer Geschwindigkeit von fast 4000 mph auf sein Ziel fällt.

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