Mondklima: Anstieg wegen Apollo-Missionen?

Seit der Apollo 11 Mission (1969) ist das Mondklima über die Jahre hinweg angestiegen. Forscher aus aller Welt haben sich gefragt, wie es hierzu kam. Offenbar wurde nun die Ursache geklärt. Die Fußspuren der Astronauten sollen dabei schuld sein. Inwiefern Mond-Rover in den kommenden Jahren eine Rolle spielen wurde noch nicht eindeutig geklärt.

Nach Apollo 17 endete 1972 die Mondforschung von der USA. Insgesamt gab es sechs bemannte Flüge zum Mond, davon wurden bei zwei Flügen Messgeräte von den Astronauten installiert, welche den Wärmefluss aufzeichnen sollen. Die Messwerte wurden über die Jahre 1972 bis zum Ende 1977 an das Space Center in Houston gefunkt.

Die Forscher waren aber darüber erstaunt, dass das Klima stetig stieg. Zum Ende hin konnte man einen Temperaturanstieg von zwei Grad verzeichnen. Lange Zeit gab es für diese Erwärmung keinen Hinweis.

Archiv der NASA zeigt Problemstellen

Ein Planetologe, welcher zum Texas Tech University angehört, hat sich vor kurzer Zeit diesem Phänomen angenommen und stieß hierbei erfolgreich auf die Ursache. Hierüber hatten Forscher über 40 Jahre gerätselt. In den USA gab es nur die Aufzeichnung der Daten, die bis zum Ende 1974 getätigt wurden. Alle anderen Messwerte haben im Archiv gefehlt.

Im Sommer 2006 hat die NASA sich schlussendlich zur Panne im Archiv bekannt. Die Daten, die sich auf speziellen Magnetbändern befanden, sind verschwunden. Insgesamt wurden aber circa 710 Kartons mit originalen Aufnahmen vermisst. Ein Diebstahl liegt dem nicht zugrunde, weil das Material scheinbar in den 70er-Jahren ausgemustert wurde.

Ein Ingenieur, der ebenfalls zur NASA gehörte, hatte die Aufnahmen bei sich Zuhause aufbewahrt. Als er dann jedoch 2015 starb, gaben seine Erben alle Aufzeichnungen an die Organisation zurück.

Eine intensive Untersuchung hat gezeigt, dass sich hierin Datenbestände verborgen haben, die bis ins Jahr 1975 zurückreichten. Daher wurden umgehend alle Magnetbänder restauriert, damit die verlorenen Daten zugeordnet werden konnten.

Trotz all dem Stress, gab es kürzlich einen ersten Bericht des Forschers und seines Teams. In  einem Fachmagazin wurde dabei das Resultat dieser jahrelangen Forschung veröffentlicht. Die Auswertungen haben gezeigt, dass die Monderwärmung nicht durch das innere im Mond passierte, sondern lediglich durch die Oberfläche.

Fußabdrücke haben die Struktur geändert

Die Astronauten haben mit ihren Fußabdrücken dunklen Mondboden freigelegt, welcher über Milliarden Jahre hinweg kein Sonnenlicht abbekamen. Das Material absorbiert jedoch mehr Sonne als die helle Oberfläche. Die erhöhte Aufnahme der Sonnenstrahlen reichte aber, damit die Oberfläche des Mondes sich über sechs Jahre hinweg über zwei Grad aufwärmte.

Doch nicht nur die Astronauten sorgen dafür, seit wenigen Jahren werden auch Mond-Rover angezeigt. Das ferngesteuerte Gerät durchzieht mit seinen Reifen ebenfalls dunkle Streifen. Somit wird nochmals das Rückstrahlvermögen vermindert und die Oberfläche könnte sich hierdurch noch ein wenig aufheizen.

Es gibt keine Pläne, dass die dunklen Stellen wieder verdeckt werden, da sie zu keinerlei negativen Auswirkungen führen oder führen werden.

Hat das Auswirkungen auf unsere Erde?

Scheinbar hat es für uns keine Auswirkungen, dass sich der Mond erwärmt. Ebenfalls ist ausgeschlossen, dass sich hieraus Leben entwickeln könnte. Es ist nämlich so, dass Tags- und Nachts keine guten Lebensbedingungen auf dem Mond vorzufinden sind.

Der Klimawandel ist daher auch keine direkte Folge aus der Erwärmung der Mondoberfläche. Der Klimawandel ist Aussagen von weltweiten Forschern nach, durch die Menschen entstanden. In westlichen Ländern scheint die Erderwärmung nicht so um sich zu greifen, wie es im Nahen Osten der Fall sein wird.

Man geht davon aus, dass im Nahen Osten es durchaus zu Kriegen um wertvolle Ressourcen kommen wird. Hierbei ist auch Wasser mit eingeschlossen, da Wasserquellen höchstwahrscheinlich austrocknen werden. Noch gibt es aber Chancen, dass sich der Klimawandel durch Optimierungen im Co2-Ausstoß bewältigen lässt.

Hierfür muss aber ein Umdenken geschehen. Selbst Klimageräte im Test zeigen, dass der Energieaufwand kaum in Relation zum Nutzen steht.

Wer sich für die Geschichte hinter den Apollo-Missionen interessiert, hat die Möglichkeit sich in unserem Artikel über Neil Armstrong zu informieren.

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